Alle mal anziehen!

Kaum etwas bringt mehr Flexibilität, Spaß und Wohlfühwonne mit sich als das Homeoffice. Es gibt nicht mehr den Montagmorgen, der Magengrummel verursacht, weil das Wochenende wieder dahingezischt ist wie ein Düsenflugzeug.  Es gibt nicht diesen Moment, wenn Lieblingsbesuch in der Stadt ist und Anwesenheitspflicht im Bürograu einem gemeinsamen Zeitvertreib entgegensteht. Auch macht es deutlich mehr Freude, in den eigenen vier Wänden bei Spotify-Musik und heißem Tee Ideensamba zu tanzen und die Choreographie in den Computer zu tippeln. Allerdings hat die Heimarbeit auch Feinde. Große sogar. Der größte heißt: Sumpfgefahr.

Denn unbedingt braucht das Homeoffice Struktur. Da verhält es sich nicht anders als ein Kleinkind. Es braucht feste Arbeitszeiten, Mahlzeiten, Anfangs- und Endpunkte, das Wörtchen „Nein“. Und es braucht gescheite Klamotten. Wir haben alle Phasen durch. Wir kennen die Jogginghose, das schlaffe Haar, das graue Gesicht bar jeglichen Kleisters. Wir haben uns in einem Anfall von Veränderungswahn um sechs Uhr morgens in Seidenhemd und Flanellrock vor den Schreibtisch geklemmt. Inzwischen haben wir den Dreh raus. Wir fangen um 9.00 an zu arbeiten, versuchen uns an Feierabend und Wochenende -  und kleiden uns alltagstauglich. Außerdem kämmen wir uns die Haare. Das Gute liegt so nahe. Hier ein paar Vorschläge für vernünftige Heimarbeitskluft.

PulliJeans, bei der nichts drückt und kneiftEin stinknormaler Pulli für schönEin Blüschen in EhrenBest of CardiganDas weiße T-ShirtAnziehen aus einem GussKleid statt NachthemdNichts geht ohne SockenFür den Kopf