Froh zu sein bedarf es wenig!

 

Mit dem Campen ist es ja so. Die Lust auf Luft und Abenteuer zwackt zwar wie ein Paar frischgewaschene Jeans. Die Packerei aber grenzt jedes Mal an Zumutung. Das Equipment mufft nach einem Winter im Keller. Und irgendwas fehlt immer oder ist verliehen. Wir haben in diesem Jahr schon ein paarmal Anlauf und ein Wochenende im Zelt ins Visier genommen. Doch jedes Mal, wenn's an die konkrete Umsetzung ging,  haben die Brüder Ausrede und Faulheit so laut in unser Ohr getrötet, dass wir ihnen dieses Benehmen gänzlich inkonsequent haben durchgehen lassen - und einmal mehr im Kiez versackt sind (was allerdings auch charmante Züge hat). 

Das Dusselige daran ist nur: es flutscht so schönstes Draussenglück durch die Lappen. Denn ist das Zeug erstmal beisammen, das Ziel erreicht, die Wurzelpracht beseitigt, die Schlafstatt errichtet, das Gepäck für die Nacht verstaut und der Gaskocher am flammen, setzt er ein, der Naturrausch, der vom Ohrläppchen bis zum kleinen Zeh schüttelt. Der albern und alterslos werden und den Alltag von der nächsten Ameisenmannschaft abtransportieren lässt. Zum Dinner gibt es Glühwürmchen und Stockbrot. Und als Nachtlicht operiert der Sternenhimmel. Damit es draußen noch kuscheliger wird, haben wir die wonnigsten Teile für vollendete Campingfreuden ausgebuddelt. Viel Spaß damit und ein herzlicher Gruß an die Ameisen!

Dinner im Kocherschein

Ein kleiner, grüner Kaktus Licht.

Pflanz' Dich, Du Hocker

Zeltdach über dem Kopf.

Krempe ist König. 

Schöner schneiden

Pack mich! 

Clever kuscheln im Nachtsack

Was zum Schmökern im Mondschein. 

Duftet, schützt, pflegt, ein Aesop-Träumchen für Haut und Gemüt. 

Kurz notiert

Ich habe Becherdurst

Eins, zwei, drei Topf

Für Tag und Nacht und Gemütlich-Abenteurer